Einsatznummer: 4, Datum: 19. Januar 2012, Zeit: 22.17 Uhr - 22.50 Uhr, Ort: Am Wasserwerk, Einsatzart: Meldereinlauf
In der Nacht zum Freitag wurden die Ammendorfer Kameraden aus dem Schlaf gerissen. Durch die Leitstelle Halle wurde unsere Wehr zu einem Meldereinlauf zum Spaßbad Maya Mare alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort wurden wir durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr in Empfang genommen. Die Kräfte der Südwache erkundeten die Lage am Einsatzort. Ein verantwortlicher Techniker des Bades hatte die Meldeanlage bereits zurückgesetzt. Die Lageerkundung bestätigte die fasche Auslösung der Brandmeldezentrale. Alle Kräfte konnten Ihre Standorte wieder anfahren.
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Zur Aufwertung der Feuerwehrhistorischen Sammlung der FF Halle-Ammendorf erhielt die Wehr von der FF halle-Passendorf eine Kastenspritze als Dauerleihgabe. Ungefähres Baujahr 1850. Die Spritze ist eine einholmige Einzylinderspritze mit Windkessel. Sie kann ihr Wasser nicht selbst ansaugen. Es musste mit Eimern in den Wasserkasten gegossen oder durch andere Spritzen mit dem Schlauch gefüllt werden. Die Spritze fungierte als ehemalige End- oder Bereitschaftsspritze und hatte ihren Standort im Dachstuhlgebälk der Ulrichskirche in Halle an der Saale. Solche Spritzen hatten, da sie tragbar waren, oft ihren Platz in Dachstühlen oder Türmen, um dort wegen der Holzbauweise bei Brandgefahr sofort reagieren zu können. Erst vor kurzer Zeit wurde eine solche Kastenspritze aus dem Dachgebälk des Kölner Doms genommen. Die Hallesche Spritze ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein vom Wenderohrbetrieb auf Schlauchleitung umgebaute Pumpe, um mittels Strahlrohr im Dachstuhl flexibel eingesetzt zu werden.
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Der Jahreswechsel wird von vielen Hallensern mit einem Glas Sekt und mit funkelnden Raketen gefeiert. Eine ausgelassene Partystimmung ist nicht selten an der Tagesordnung. Die letzte Silvesterfeier ist nun 24 Stunden her und es kann eine erste Bilanz gezogen werden. Die Stadt Halle war in den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wieder gut vorbereitet. In der Silvesternacht ereignete sich ein Dachstuhlbrand in der Ortslage Dölau. Hier mussten Kräfte der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren Dölau, Nietleben und Ammendorf zum Einsatz kommen. Der Einsatz zögerte sich über Stunden hin. Vermutlich wurde das Feuer kurz nach Mitternacht durch eine Rakete ausgelöst. Gegen zwei Uhr brannte es in dem Keller eines Wohnhauses in der Merseburger Straße. Hier waren Einsatzkräfte der Ammendorfer Wehr sowie der Berufsfeuerwehr Südwache im Einsatz. In dem dortigen Kellerbereich brannte vermutlich Sperrmüll in einer Kellerbox. Die starke Rauchentwicklung sorgte für verletzte Anwohner aus diesem Wohnhaus. Angetrunkene Jugendliche sorgten weiterhin für kleinere Auseinandersetzungen mit der Polizei und der Feuerwehr. Bei einem Verkehrsunfall in der Murmansker Straße wurde der Fahrer des Fahrzeuges verletzt, als er nach einer Fahrt unter Alkohol an einem Baum zum stehen kam.
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Einsatznummer: 2, Datum: 1. Januar 2012, Zeit: 00.38 Uhr - 01.20 Uhr, Ort: Murmansker Straße, Einsatzart: Verkehrsunfall
Zu einem Verkehrsunfall in der Murmansker Straße wurde die Ammendorfer Wehr am Sonntagmorgen alarmiert. Bei Ankunft war die Einsatzlage momentan unklar. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen, über den Fußweg auf einen benachbarten Grünstreifen gefahren und dort frontal an einem Baum zum Stehen gekommen. Eine größere Personengruppe vor Ort machte die Aufklärung der Unfallursache nicht leicht. Der Fahrer des Unfallwagens wurde vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Unfallwrack gerettet und auf dem Gehweg abgelegt. Der Rettungsdient übernahm die verletzte Person. Die Ammendorfer Kameraden überprüften das Fahrzeug nach weiteren Personen. Die Motorhaube musste gewaltsam geöffnet werden, da aus diesem Motorraum sichtbar Qualm austrat. Eine Löschbereitschaft wurde aufgebaut und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt.
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Einsatznummer: 150, Datum: 31. Dezember 2011, Zeit: 23.00 Uhr - 23.35 Uhr, Ort: Karl-Pilger-Straße, Einsatzart: Containerbrand
Zu einem Containerbrand wurden die Kameraden in dieser Silvesternacht alarmiert. Der Einsatzort sollte sich in der Karl-Pilger-Straße befinden. Nach intensiver Suche konnte ein Altkleidercontainer auf der Rückseite der Otto-Bruder-Straße lokalisiert werden. In dem Altkleidercontainer brannten die eingeworfenen Sachen. Wir mussten uns gewaltsam Zutritt in den Container verschaffen, weil eine Ablöschung der Bekleidung nicht möglich war.
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Am gestrigen Abend hatten sich der Innendezernent Dr. Bernd Wiegand, Feuerwehrkommandant Dipl.-Ing. Wolfgang Hans, Stadtwehrleiter Andy Ziems sowie alle Ortswehrleiter zu einer anberaumten Sondersitzung getroffen. Grund hierfür waren die massiven Vorwürfe und Beleidigungen gegen die Freiwillige Feuerwehr Halle-Ammendorf. Seit der Silvesternacht wurden der Feuerwehr Ammendorf in ihrem Gästebuch eine Bevorteilung der Alarmierung und unter anderem das Ausrücken zu Einsätzen in andere Ausrückbereiche unterstellt. Da diese Vorwürfe in den verschiedensten Medien diskutiert wurden, ordnete der Innendezernent eine Untersuchung dieses Vorfalls an. In der gestrigen Sondersitzung wurden das Ergebnis der Untersuchung und die stattgefundenen Einsätze während der Silvesterbereitschaft ausgewertet. Nach dem Rückblick der Einsätze des letzten halben Jahres und vielen Wortmeldungen der jeweiligen Ortswehrleiter konnte keine Unregelmäßigkeit festgestellt werden. Somit waren die i m Internet geschriebenen Vorwürfe ungerechtfertigt. Seit Tagen haben sich viele Beteiligte umsonst mit diesem nicht vorhandenen Problem beschäftigt. Wir hoffen, dass durch diese unsinnigen Gästebucheinträge die Feuerwehr Halle nicht in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Jede Ortsfeuerwehr kann durch ihre sehr gute Ausbildung eine schlagkräftige Einheit vorweisen. Die Sicherheit der Bürger ist in keinster Weise in Gefahr. Egal welche Feuerwehr Ihnen zur Hilfe eilt, eins haben wir alle gemeinsam. Wir sind alle unter derselben Telefonnummer erreichbar. 112
Wie schnell die Zeit vergeht, kann wohl jeder am eigenem Empfinden feststellen. Der öffentlich rechtliche Fernsehsender Mitteldeutscher Rundfunk, kurz MDR, strahlt seit mittlerweile 15 Jahren regelmäßig eine gern gesehene Sendung "Hier ab Vier" aus. Zum Sendungsgeburtstag wurde auf die alten Zeiten und die damals gezeigten Beiträge zurückgeblickt. Ein Sendethema vor 15 Jahren war das Leben bei Pflegeeltern. Damals war der neunjährige Christian Rademacher als glückliches Kind in einer Pflegefamilie vorgestellt worden. Nun die große Frage, was ist aus dem kleinen Christian geworden? Der kleine Christian ist mittlerweile ein gestandener Familienvater und ein angesehenes Mitglied in der Ammendorfer Wehr. Im Jahr 2004 hat er seine Karriere in den Reihen der Jugendfeuerwehr begonnen und bildet sich seit 2006 intensiv bei zahlreichen Lehrgängen in der Einsatzabteilung unserer Wehr. Zu seinem heutigen 24. Geburtstag wünschen nicht nur die Kameraden der Feuerwehr alles Gute, nein auch der MDR wollte wissen, was Christian heute so macht. Aus einem 10 stündigen Besuch ist eine kleine vierminütige Reportage geworden. Nochmals alles Gute zum Geburtstag und viel Spaß beim Bericht schauen.
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Einsatznummer: 3, Datum: 1. Januar 2012, Zeit: 01.31 Uhr - 02.10 Uhr, Ort: Merseburger Straße, Einsatzart: Kellerbrand
Zu einem Kellerbrand wurde die Ammendorfer Wehr zusammen mit dem Löschzug der Südwache alarmiert. Am Einsatzort hatte sich der Kellerbrand in der Merseburger Straße bestätigt. Eine starke Rauchentwicklung kam den Rettungskräften an der Haustür entgegen. Die Sichtweite war gleich Null. Die Berufsfeuerwehr ging zur Brandbekämpfung vor. Wir öffneten von außen ein Kellerfenster, um die Rauchgase im Brandraum entweichen zulassen. Ein Trupp unter Atemschutz ging durch das verqualmte Treppenhaus, um Personen zu evakuieren. Dieser kontrollierte den Hinterausgang und den Innenhof. Nach dem Einsatz eines Überdruckbelüfters konnte die Sicht im Treppenhaus verbessert werden und die Rettung der Personen erfolgen. Die Ammendorfer Wehr wurde nach Beendigung ihrer Aufgaben aus dem Einsatz ausgelöst und die Einsatzbereitschaft wurde wieder hergestellt.
Einsatznummer: 1, Datum: 1. Januar 2012, Zeit: 00.31 Uhr - 03.15 Uhr, Ort: Agnes-Gosche-Straße, Einsatzart: Dachstuhlbrand
Die Drehleiter Ammendorf wurde zu einem Dachstuhlbrand in die Ortslage Dölau alarmiert. In der dortigen Reihenhaussiedlung brannten mehrere Quadratmeter Dachfläche. Die Ortswehren Dölau und Nietleben sowie die Berufsfeuerwehr waren ebenfalls zu diesem Einsatz alarmiert. Über die Drehleiter wurden die Löscharbeiten unter Verwendung des Monitors durchgeführt. Es musste die Dachhaut aufgenommen werden, um an die darunterliegende Dämmung zu gelangen. Mit vereinten Kräften gelang es den Einsatzkräften nach stundenlanger Arbeit den Einsatz zu beenden. Einen Dank für die gute Zusammenarbeit aller Wehren.
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