Sturmeinsätze

36-53 16. Dezember 2005 Sturmeinsätze


An diesem Freitag zogen am Vormittag bis zum Nachmittag, recht heftige Sturmböen über die Saalestadt hinweg. Die Leistelle für Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Halle und Saalkreis, sowie sämtliche Freiwillige und Berufsfeuerwehren hatten alle Hände voll zu tun. Der gesammte Stadtverkehr war durch Äste, Bäume und halbe Dächer auf der Fahrbahn blockiert. Zahlreiche Bäume stürzten um und beschädigten Autos, Häuser und Grundstücke, sowie Telefon- und Elektroleitungen. Dächer flogen wie Papier durch die Luft. Zäune und Verkehrsschilder lagen auf Wegen und Straßen. Gegen 11.30 Uhr wurde Alarm für die Drehleiter Ammendorf gegeben. Zuvor waren schon einige Freiwillige Feuerwehren der Stadt im Einsatz. Gegen 13.30 besetzten die Kameraden der FF Ammendorf das Löschgruppenfahrzeug.




Einsätze Löschgruppenfahrzeug

Lange brauchten wir nicht warten und bekamen gegen 14.00 Uhr drei Einsatzaufträge in der Hanoier Straße. Vor dem Grundstück 28 lag ein ca. 6 Meter hoher Baum quer über dem Fußweg. Mit Hilfe der Kettensäge wurde dieser zerlegt und an einer windgeschützten Stelle gelagert. Auf dem Weg zur nächsten Einsatzstelle beräumten wir noch die Straße von größeren Ästen.




14.30 Uhr wurde in der Hanoier Straße an einem Neubaublock mit 10 Eingängen das komplette Dach auf voller Länge mit Dachpappe, Dachluken, Dachlüftern und Abdeckblechen abgedeckt. Die eine Hälfte des Daches lag schon im Innenhof und die andere sicherten und beseitigten wir so, das keine Gefahr mehr ausging. Eine Verantwortliche der Wohnungsgesellschaft kam vor Ort und bei Anblick der Schäden stand Sie den Tränen nah.




An einer leerstehenden Schule in der Hanoier Straße waren ca. 50m² Dachfläche und Dämmung vom Sturm erfasst und gelockert wurden. 35m² davon lagen schon auf den Schulhof. Wir verschafften uns um 15.20 Uhr Zutritt in das Gebäude und suchten Möglichkeiten auf das Dach zu kommen. Da es sich um eine leere Schule handelte waren die Durchgänge alle zu gemauert. Am Einsatzort wurde nun eine Drehleiter benötigt. Da momentan keine Drehleiter frei war, wurde der Einsatz verschoben, da keine direkte Gefahr bestand.




Um 16.05 Uhr wurde uns ein neuer Einsatz zugeteilt. Nun ging es in die Max-Lademann-Straße. Dort war wieder einmal ein Baum abgeknickt und lag quer über dem Fußweg. Mit der Kettensäge wurde der Baum zerlegt und beiseite geräumt. Kaum erfolgte 16.30 Uhr die Freimeldung ging es weiter.




In der Alfred-Reinhardt-Straße an der Kreuzung zur Regensburger Straße lag ein Baum auf der Fahrbahn und behinderte den Verkehr. Zu unserem eigenen Schutz sicherten wir die Straße ab und zerteilten den Baum mittels Kettensäge. Die Fahrbahn wurde noch mit dem Besen gereinigt und es ging 17.20 Uhr zum nächsten Einsatz.




Jetzt ging es um 17.25 Uhr in die Landsberger Straße. Dort sollten Dachziegel auf die Straße gefallen sein. Am Einsatzort angekommen kontrollierten wir die gesamte Straße einschließlich Querstraßen und konnten außer einem Stück Holz nichts finden.




Gegen 17.35 Uhr ging es weiter in den Moritzzwinger. Dort sollten wieder Dachziegel auf der Straße liegen. Wieder wurde das Umfeld kontrolliert und es wurden zwei - drei Ziegel entdeckt, die leider auch ein parkenden PKW beschädigt hatten. Es konnte keine weitere Gefahr mehr erkannt werden.




17.50 Uhr war es an der Zeit eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Bei der FF Kanena wurde ein Verpflegungsplatz eingerichtet. Nach und nach konnten alle Einsatzkräfte mal eine Pause machen. Eine halbe Stunde später kam gegen 18.00 Uhr der nächste Einsatz.




Um 18.10 Uhr ging es auf zur Emil-Grabow-Straße. Am Einsatzort angekommen hatte sich an einem leerstehenden Gebäude die Bedachung gelöst und ca. 10m² Dachziegel lagen bereits auf der Straße. Die Straße war so eng das diese voll gesperrt werden musste um Gefahren durch weiter abstürzende Ziegel zu verhindern. Über Funk wurde durch uns eine Firma zur Straßensperrung und ein Verantwortlicher der Stadt bestellt. Zur besseren Lageeinschätzung wurde der Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr Südwache zu uns entsandt. Dieser kam um 19.15 Uhr zur selben Entscheidung wie wir.




Zum Nächsten und für das LF letzten Einsatz ging es wieder in die Schule Hanoier Straße. Mit auf dem Weg war diesmal unsere Drehleiter. Vom Dach der Schule entfernten wir herunter hängende Dachteile und nahmen noch lockere Dachfläche auf. Die Drehleiter fuhr zum nächsten Einsatz und wir auf die Hauptwache zum Tanken. Angekommen im Gerätehaus musste nun das Fahrzeug noch Einsatzbereit gemacht werden. Gegen 21.00 Uhr war unser Tag beendet.




Einsätze Drehleiter

Die Drehleiter startete ihren ersten Einsatz um 11.30 Uhr. In der Volkmannstraße Ecke Dzondiestraße wurde zusammen mit der FF Halle - Passendorf lose Dachziegel von einem beschädigten Dach entfernt.




Nun benötigte die Berufsfeuerwehr Südwache die Hilfe unserer Drehleiter im Mühlweg. Dort befand sich ein abgeknickter Baum in der Fahrleitung der Straßenbahn. Dieser wurde entfernt.




In der Turmstraße wartete um 14.35 Uhr die FF Halle - Diemitz auf uns. Wieder wurden mit der Drehleiter Dachziegel entfernt.




Gegen 16.20 Uhr bis 17.40 Uhr unterstützten wir die FF Halle - Trotha. Eine abgeknickte Blautanne drohte in ein Mehrfamilienhaus zu stützen. Diese wurde mit der Drehleiter Stück für Stück abgetragen.




Nach der Stärkung bei der FF Kanena, benötigte die Südwache Unterstützung. Um 18.45 Uhr wurde eine absturtzgefährdete Fensterscheibe gesichert und in die Wohnung gelegt.




In der Hanoier Straße wartete um 19.20 Uhr die eigene Wehr an einer leerstehenden Schule. Dort wurde das Dach abgetragen und gesichert.




Zwei Stück Dachziegel machten den Einsatz der Drehleiter um 19.45 Uhr in der Otto-Kilian-Straße erforderlich. Die FF Halle - Diemitz beseitigte dort die Gefahren.




Mit der Drehleiter wurden um 20.20 Uhr lose Traufbleche von der Dachkante einer Schule in der Luisenstraße entfernt. Wir unterstützten die FF Halle- Trotha.




In der Sonnebergerstraße drohte um 20.52 Uhr ein abgebrochener Ast auf die Straße zu fallen. Die FF Halle - Kanena forderte die Drehleiter an. Die Straße wurde beräumt. Ende des Einsatzes 21.40 Uhr. Danach wurde das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht.

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Wohnungsbrand

35. 10. November 2005 - 19.02 Uhr Vermutlicher Wohnungsbrand


Kurz nach 19 Uhr gingen gingen mehrere Notrufe mit verschiedenen Einsatzorten in der Leitstelle Halle ein. Gemeldet waren Wohnungsbrände in der Weißenfelser Straße und in der Händelstraße. Nach Eingang des ersten Anrufs in der Weißenfelser Straße alarmierte die Leitstelle Halle sofort die Berufsfeuerwehr Südwache, den A-Dienst Hauptwache und die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena. Nach Eingang des zweiten Notrufs in der Händelstraße wurde festgestellt, dass es sich bei dem Anrufer um die selbe Telefonnummer wie im vorherigen Einsatz handelt. Jetzt konnte von einer böswilligen Alarmierung ausgegangen werden. Der Löschzug der Hauptwache wurde zur Sicherheit in die Händelstraße entsandt. Nach längerer Suche in der Weißenfelser Straße konnte die Hausnummer 20 nicht gefunden werden. Die Leitstelle teilte uns mit, dass die Hausnummer momentan nicht vergeben ist. Der Löschzug Südwache und die FF Ammendorf brachen den Einsatz ab. Zusammen mit den gerade angekommen Feuerwehren Büschdorf und Kanena, konnten die Kräfte ihre Standorte wieder anfahren. Am Einsatzort Händelstraße konnte ebenfalls nichts fest gestellt werden.

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Wohnungsbrand

34. 09. November 2005 - 22.03 Uhr Wohnungsbrand


Wieder mal rückte der Abschnitt Süd zusammen mit der Berufsfeuerwehr Südwache und dem A-Dienst der Hauptwache aus. Diesmal wurde ein Wohnungsbrand in der Liebenauer Straße gemeldet. Durch den kurzen Anfahrtsweg der Südwache konnte ein brennendes Klavier schnell gelöscht werden. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena konnten den Einsatz abbrechen.

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Rauchentwicklung

33. 05. November 2005 - 18.05 Uhr Rauchentwicklung in Wohnung


Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Südwache und die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf wurden in die Hochstraße alarmiert. Dort wurde in einem Wohnhaus eine Rauchentwicklung in der 3. Etage gemeldet. Die Südwache war zu erst am Einsatzort und erkundete die Lage. Schnell stellte sich heraus, dass Essen im Topf angebrannt war und dadurch der Rauch entstand. Nachdem die Lage an die Leitstelle gegeben wurde, konnten wir den Einsatz abbrechen. Wir waren gerade an der Einsatzstelle angekommen und fuhren wieder ins Gerätehaus zurück.

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Kinderwagen in Brand

30. Oktober 2005 - 00.20 Uhr Vermutlicher Wohnungsbrand


Wieder mal rückte der Abschnitt Süd, Löschzug Südwache und der A-Dienst der Hauptwache zu einem vermutlichen Wohnungsbrand in die Phillip-von-Ladenberg-Straße aus. Die Polizei erreichte zuerst den Einsatzort und meldete über Ihre Leitstelle eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus. Der Löschzug der Südwache war kurze Zeit später am Einsatzort angekommen und nahm die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr auf. Es brannte ein Kinderwagen im Treppenhaus. Die vor Ort befindlichen Freiwilligen Feuerwehren, Büschdorf und Ammendorf, konnten ohne Einsatz wieder zurück ins Gerätehaus. Die FF Kanena konnte ebenfalls die Einsatzfahrt abbrechen.

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Großübung

15. Oktober 2005 - 07.00 Uhr Großeinsatzübung


Am heutigen Tage war die Großübung der Stadt Halle für sämtliche Kräfte von Feuerwehr über Polizei bis hin zum Katastrophenschutz. Es wurden zeitgleich insgesamt 4 verschiedene Großschadenslagen durchgeführt. Eine davon war an der Bundesstraße 80 in Halle Neustadt. Dort drohte während eines Hochwassers ein Deich zu brechen. Das Zweite war ein Großbrand in einer Lagerhalle in der Grenzstraße. Eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke war die Dritte. Zu guter letzt entstand bei einem Live-Konzert in der Emil-Abderhalden-Straße eine Massenpanik mit Verletzten. An dieser Übung beteiligten sich ca. 380 Kräfte, unter anderem die Berufsfeuerwehr Halle, Freiwilligen Feuerwehren Halle, Deutsche Rote Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Polizei, Ordnungsamt, Stadtverwaltungsbehörde, Bundeswehr, Technische Hilfswerk und viele mehr.

Der Tag begann für die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf und Büschdorf mit dem Aufbau der jeweiligen Bereitstellungsräume. Dort sammelten sich die Fahrzeuge der Hilfsorganisationen mit der entsprechenden Technik. Es wurden von jedem Fahrzeug die Daten festgehalten, von Ankunftszeit über Anzahl der darauf befindlichen Kräfte bis hin zur Fahrzeugkennung. Vom Bereitstellungsraum wurden die benötigten Kräfte und Mittel zu den jeweiligen Einsatzorten alarmiert.

Am Passendorfer Deich wurde Deichverteidigung geübt. Der aufgeweichte Deich wurde zuerst am Deichfuß mit Sandsäcken beschwert und somit stabilisiert. Zu beachten war hier die Tränascheschicht. Damit das Wasser nicht über die Deichkrone floss, erfolgte eine Deichaufkadung. Das heißt, es wurden Sandsäcke auf die Deichkrone gestapelt. An den Stellen wo das Wasser durch den Deich durchgedrungen war, wurde eine Quellkade errichtet und die Gegenseite mit Deichfolie abgedichtet. An dieser Übung nahm das Technische Hilfswerk, die FF Ammendorf, Büschdorf, Nietleben, DLRG, das Ordnungsamt und die Stadtverwaltungsbehörde teil.

In der Emil-Abderhalden-Straße war ein Live-Konzert einer Band. Aus ungeklärter Ursache brach eine Massenhysterie aus. Die vor Ort geeilten Rettungskräfte mussten sich mit dutzenden Verletzten beschäftigen. Durch die Panik und das Gedränge wurden zahlreiche Personen teilweise schwer verletzt. Die Personen die nur blaue Flecke oder Platzwunden hatten, kamen noch klimpflich davon. Viele wurden im Tumult fast ertreten. Die Polizei brachte die gewaltbereiten Personen zur Strecke. An dieser Übung beteiligte sich die Polizei, Bundeswehr, DRK, ASB, Malteser Hilfsdienst und viele andere mehr.

Bei der Finsterwalder Spedition, in der Grenzstraße, brannte eine Lagerhalle. In der Halle brannte Natriumthiosulfat und Chlor trat aus. Ein großer Schaumeinsatz wurde durchgeführt. Die Brandbekämpfung führte die Südwache und die FF Diemitz durch. Weiterhin wurde durch die FF Dölau, Lettin und Reideburg eine Löschwasserversorgung zum Brandobjekt Grenzstraße bis zum Hufeisensee aufgebaut. Die Wasserversorgung streckte sich über ca. 3000 Meter hin.

Ziel dieser Übung ist das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen und Einsatzkräfte. Auch die richtige Übermittlung von Nachrichten und Befehlen über Funk und Telefon an die Leitstelle und anderen Rettungskräften spielte eine wichtige Rolle. Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde vor und während der Übung durch die FF Kanena und dem DRK sichergestellt. Zum Mittagessen trafen sich alle Einsatzkräfte auf dem Hof der Hauptwache und gegen 14 Uhr fand eine 1. grobe Auswertung statt.

 

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Wohnungsbrand

09. Oktober 2005 - 18.07 Uhr Wohnungsbrand


Der A-Dienst der Hauptwache und der Löschzug Südwache fuhren zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Robinienweg. Auf dem Weg zur Einsatzstelle wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass weitere Notrufe eingegangen waren und das sich vermutlich noch Personen in den Wohnungen befinden. Die Südwache konnte durch die starke Rauchentwicklung auf Sicht fahren und meldete dies der Leitstelle. Daraufhin wurden zusätzlich die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena zum Einsatzort alarmiert. Weiterhin wurden die FF Diemitz, Tornau und Reideburg in die Gerätehäuser zum Stadtschutz alarmiert. Als die Südwache am Einsatzort ankam, schlugen Flammen aus dem Fenster. Durch die schnelle und gezielte Löschmaßnahme konnte das Feuer gelöscht werden. Durch die BF wurde die Brandwohnung durchsucht. Es konnten keine Personen festgestellt werden. Die betroffene Wohnung war nur wenig möbliert. Es brannte eine Anbauwand und Sperrmüll im Wohnzimmer. Das Treppenhaus war sehr verqualmt. Die BF rettete mehrere Personen und Haustiere aus der Nachbarwohnung und den darüber liegenden Wohnungen, unter anderem auch über die Drehleiter. Die Freiwilligen Feuerwehren konnten nach kurzer Bereitschaftszeit den Einsatzort wieder verlassen. Die geretteten Personen wurden dem Rettungsdienst vorgestellt und wurden teilweise mit verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Bereitschaft der anderen Freiwilligen Feuerwehren wurde wieder aufgehoben.

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Containerbrand

07. Oktober 2005 - 23.47 Uhr Brand mehrerer Müllcontainer


In den späten Abendstunden wurde gegen 23.44 Uhr das kleine Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Südwache zu einem Containerbrand in die Silbertalerstraße alarmiert. In der Zwischenzeit gingen weitere Meldungen über Containerbrände in der Leitstelle Halle ein. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf 3 Minuten später in die Guldenstraße Ecke Joachimstalerstraße alarmiert. Mit alarmiert wurden jetzt auch das große Hilfeleistungslöschfahrzeug der Südwache. Unser Wehrleiter entschied das Löschgruppenfahrzeug und die Drehleiter in Einsatzbereitschaft im Gerätehaus zu belassen und entsendete nur das Tanklöschfahrzeug zu diesem gemeldeten Containerbrand. Auf der Anfahrt konnten wir einen größeren Feuerschein erkennen und fuhren auf Sicht. Es brannten dort insgesamt 4 Restmüllbehälter aus Kunststoff im Vollbrannt, mit einem Fassungsvermögen von je 1100 Liter. Ein angrenzendes Gestrüpp und ein Baum waren in Mitleidenschaft gezogen. Das Übergreifen der Flammen auf weitere Container und dem Dach eines Stromhauses konnte verhindert werden. Ca. 5 Minuten nach Ankunft am Einsatzort konnten wir "Feuer aus" geben. Die Restablöschung der total zerschmolzenen Behälter hatte noch einige Zeit gekostet. Während der Löscharbeiten explodierten immer wieder alte Sprayflaschen durch die Hitzeeinwirkung der Flammen. Dicker Qualm stieg auf. Die Südwache war mittlerweile mit Ihrem Einsatz fertig und kam zu uns, um uns zu unterstützen. Da wir kurz vorm Abmarsch waren bedankten wir uns und benötigten keine weitere Hilfe. Als wir den Einsatzort verlassen wollten, kamen aufgeregte Bürger zu uns und teilten mit, dass in der Guldenstraße weitere Container brennen sollen. Wir informierten die Leitstelle darüber und überprüften die Lage. Bei Ankunft befanden sich 2 Papiercontainer aus Kunststoff im Entstehungsbrand. Diese wurden schnell mit dem Schnellangriff abgelöscht und größere Schäden konnten verhindert werden. Nach einer weiteren Kontrolle in diesem Straßenviertel konnten keine weiteren Container ausfindig gemacht werden und so fuhren wir zurück ins Gerätehaus. Die Einsatzbereitschaft wurde durch das Befüllen des Wassertanks und Säubern der Geräte wieder hergestellt.

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Wohnungsbrand

13. August 2005 - 01.05 Uhr Wohnungsbrand


Der Löschzug Südwache, A-Dienst Hauptwache und die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena wurden zu einem Wohnungsbrand in die Heinrich-Schütz-Straße alarmiert. Die Südwache meldete sich kurze Zeit später vom Einsatzort, dass es sich um angebranntes Essen handelt. Die Freiwilligen Kräfte wurden nicht benötigt und konnten den Einsatz abbrechen.

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Unwettereinsatz

30. Juli 2005 - 02.02 Uhr Unwettereinsatz


Dieses mal rückten wir zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr aus. Am Rosengarten drang in 2 Einfamilienhäusern Wasser ein. Es wurden insgesamt 2 Keller, eine Garage und ein Waschhaus leer gepumpt. Der Wasserstand war zwischen 30cm bis 40cm hoch. Im Einsatz waren das HLF 2000 der Berufsfeuerwehr Südwache mit 9 Sauglängen an der Fahrzeugpumpe und die Kräfte der OW Ammendorf mit 2 Tauchpumpen. Das Wasser wurde in benachbarte Kanaleinlässe gefördert.

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