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Wieder geht die Angst in den neustädter Hochhäusern um

s12.11.20Bereits seit gestern Abend geht die Brandstiftung in Halle-Neustadt weiter. Nach ein paar Tagen Ruhepause schlugen der oder die Feuerteufel erneut zu. Gegen 20:30 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem Brand in die Werrastraße alarmiert. Der gemeldete Wohnungsbrand hatte sich nicht bestätigt. Nach gründlicher Lageerkundung konnte verbranntes Papier in einer Abstellbox im Kellerbereich erkundet werden. Das brennende Papier ist aber von allein erloschen. Die Feuerwehrkollegen belüfteten das Gebäude und kontrollierten angerenzende Bereiche. Weiterhin  ereignete sich gestern Abend gegen 23:15 Uhr in einem leer stehenden Wohnblock an der Magistrale ein Brand von abgelagertem Müll. Gebäudeschaden entstand nicht. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr mittels Schnellangriff gelöscht werden, welches im Eingangsbereich des Gebäudes entfacht worden war. Gegen 23:45 Uhr wurde dann erneut ein Brand im selben Gebäude in der Werrastraße gemeldet. Der Brandort befand sich wiederum im Keller, durch das Feuer wurde eine Kellertür beschädigt. Weiterhin kam es zur Beeinträchtigung der Stromversorgung im Gebäude, da die Versorgungsleitungen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Wieder brannte Papier und Pappe in einer Kellerbox.

Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem C-Rohr. Eine Zwangsbelüftung wurde durchgeführt, da das Treppenhaus mit Brandgasen gefüllt war. Personen wurden durch die Brände nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Berufsfeuerwehr Hauptwache und die Freiwillige Wehr aus Passendorf hatten den gesamten Abend alle Hände von zutun. Damit nicht genug, so wurde heute am helllichten Tag gegen 14:00 Uhr ein weiterer Brand in der Muldestraße gemeldet. Das Wohnhaus war in den letzten Wochen schon mehrmals Ausübungsort von Brandstiftungen. Heute gingen in einem Abstellraum wieder Kinderwagen, Bekleidungsstücke und ein Rolli in Flammen auf. Das Gebäude war wieder verqualmt und musste belüftet werden. Was die Anwohner in den nächsten Tagen oder Nächten erwarten wird, weiß niemand besser als die Brandstifter. Fakt ist aber, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die Handschellen klicken. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck an den Vorfällen.

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