Einsätze 2009

Keller unter Wasser

Einsatznummer: 36
Datum: 8. Juli 2009
Zeit: 21.25 Uhr - 00.14 Uhr
Ort: Franzensbadener Weg
Einsatzart: Keller unter Wasser


Der Schrecken jeder Urlaubsreise! So ein Schrecken ereignete sich bei einer Familie im Stadtteil Wörmlitz. Während die Familie im Urlaub war, ereignete sich ein defekt am Wasserspeicher im Keller. Dieser war an einer Seite gerissen und das Wasser strömte aus. Da zu diesem Zeitpunkt niemand zu Hause war, wurde der Schaden vorerst nicht bemerkt. Durch das ständig Nachfließende Frischwasser konnte sich der gesamte Kellerbereich mit Wasser füllen. Als die Beaufsichtigten Personen zur Kontrolle des Hauses kamen, staunten sie nicht schlecht. Das betreten des Kellers war nicht möglich. Das Wasser stand die Treppenstufen bis hoch. Voller Aufregung Informierten sie die Feuerwehr darüber und baten um Hilfe. Die Leistelle entsandte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Südwache zum Einsatzort. Nach der Lageerkundung am Einsatzort konnten einige wichtige Faktoren zusammen gesammelt werden. Das Haus war komplett unterkellert. Die Kellerfläche von 90m² stand komplett ca. 1,5 Meter hoch unter Wasser. Der Einsatz gestaltete sich etwas gefährlich. Komischerweise brannte die Kellerbeleuchtung, obwohl sämtliche Elektrik unter Wasser war. Die Südwache Pumpte das Wasser mit einem Nasssauger und 2 Tauchpumpen in Freie. Bis zum derzeitigen Stand, war die Ursache des Schadens und der permanente Nachlauf des Wassers noch nicht bekannt. Zur Unterstützung forderte die Südwache die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf nach. Bei diesem Einsatz rückten wir mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Mannschaftstransporter mit einer Besatzung von 15 Kameraden an. Wir unterstützten vorerst beim Auspumpen und brachten ebenfalls 2 Tauchpumpen in Stellung. Im laufe der Zeit konnte der Zugang in den Keller erfolgen und das Leck wurde lokalisiert und die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen. Der Keller war komplett eingeräumt und dementsprechend sah es nach dem das Wasser weg war auch aus. Wir stauten im Kellerbereich einen provisorischen Damm an und beförderten das Wasser mittels Besen in den angestauten Bereich. Somit hatten wir erzielt, dass wir die Tauchpumpen über einen längeren Zeitraum nutzen konnten um die Wassertiefe der Pumpe nicht zu unterscheiten. Wir machten der Keller Besentrocken und konnten nach Mitternacht die Einsatzstelle wieder verlassen.

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