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Unratbrand im alten Huttencafe

Einsatznummer: 130, Datum: 7. November 2011, Zeit: 19.04 Uhr - 19.17 Uhr, Ort: Huttenstraße, Einsatzart: Kellerbrand


e11.11.07.03Montagabend wurden der Löschzug Südwache und die freiwilligen Kameraden aus Ammendorf zu einem vermutlichen Kellerbrand in die Huttenstraße alarmiert. Die Berufsfeuerwehr hatte Heimvorteil und war aufgrund der kurzen Anfahrt nach nicht mal 3 Minuten am Einsatzort. Bei der Lageerkundung war starker Rauch aus einem leerstehenden Gebäude sichtbar. Das Gebäude war verschlossen und musste im Einsatzverlauf gewaltsam geöffnet werden. Gleich bei der ersten Rückmeldung der Berufsfeuerwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf abbestellt. Alle vollbesetzten Ammendorfer Fahrzeuge konnten kurz vor der Rosengartenbrücke den Einsatz abbrechen. Die ausgebildeten Kameraden hatten sich bereits auf der Anfahrt ausgerüstet und für einen Einsatzfall vorbereitet. Dementsprechend war auch wieder die Enttäuschung, auf der Anfahrt abgebrochen zu werden. Im Einsatzverlauf hatten die Einsatzkräfte vor Ort Mühe den Zugang zum Gebäude zu bekommen. Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten sichergestellt. Insgesamt waren 5 Atemschutzgeräteträger der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

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Rücktransport nach Bombenfund

Einsatznummer: 127, Datum: 28. Oktober 2011, Zeit: 09.30 Uhr - 15.00 Uhr, Ort: Stadtgebiet, Einsatzart: Hilfeleistung


e11.10.28.06Am Tag nach dem Bombenfund in Halle wahren die Ammendorfer Kameraden wieder im Einsatz. Es galt nun die evakuierten Menschen aus einer Pflegestation in der Niemeyer Straße und dem Elisabeth Krankenhaus wieder zurück zu bringen. Mit unserem MTF und anderen Fahrzeugen der Feuerwehr fuhren wir das Klinikum Dölau an, um dort Patienten der Pflegestation in Empfang zu nehmen. Mit unserer Hilfe setzten wir die Patienten in die bereitgestellten Fahrzeuge und fuhren sie in die Pflegestation. Dort angekommen halfen wir mit den Pflegerinnen beim Aussteigen und Hineinbringen. Nach einer kurzen Pause bekamen wir einen erneuten Einsatzauftrag. In diesem Fall sollten wir im Klinikum Kröllwitz behilflich sein. Patienten des Elisabeth Krankenhauses mussten  in einen von der HAVAG bereitgestellten  Bus transportiert werden. Nachdem alle Patienten im Bus waren begleiteten wir diesen zum Elisabeth Krankenhaus. An diesem angekommen, halfen wir wieder beim Aussteigen und Hineinbringen.

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Gasaustritt um Mitternacht

Einsatznummer: 128, Datum: 29. Oktober 2011, Zeit: 00.44 Uhr - 01.45 Uhr, Ort: Dryander Straße, Einsatzart: Gasausbruch


In der Nacht zum Samstag wurden die Kameraden wieder unsanft aus dem Schlaf gerissen. In der Dryanderstraße sorgte ausströmendes Gas für Aufregung. Ein lautes Zischen war im Straßenbereich wahrzunehmen. Die Lageerkundung durch die Berufsfeuerwehr ergab eine Leckage an einer Flaschenbatterie auf der Rückseite eines Ärztehauses. Unter Atemschutz suchten die Kollegen nach der Ursache. Die Ammendorfer Kameraden standen mit einem Sicherungstrupp in Bereitschaft. Die Flaschenbatterie war durch einen Zaun geschützt. So musste im Vorfeld der Zaun demontiert werden, um an die Flaschen zu gelangen. Bei den austretenden Gas handelte es sich um Sauerstoff, welchen zu medizinischen Zwecken genutzt wird. Das Ausströmen konnte mit kleinen, gezielten Schraubbewegungen am Ventil abgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde an den Hausmeister übergeben. Auf dem Rückweg wurden wir noch auf einen in einem Haltestellenhäuschen liegenden Mann aufmerksam gemacht. Der Einsatzleiter erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des Mannes. Leider war dieser so stark alkoholisiert, dass eine vernünftige Kommunikation nicht möglich war. Da der Mann sichtbare Verletzungen am Kopf hatte, informierten wir den Rettungswagen. Die Fahrt im Rettungswagen endete für den Mann im Bergmannstrost.

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Rücktransport nach Evakuierung

Einsatznummer: 126, Datum: 27. Oktober 2011, Zeit: 19.06 Uhr - 19.25 Uhr, Ort: Joachimstaler Straße, Einsatzart: Hilfeleistung


e11.10.27.20Nach dem Bombenfund im Steinweg und der Großevakuierung von 20.000 Einwohnern mussten die kranken und nicht gehfähigen Bürger wieder zurück in ihre Wohnungen bzw. Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen überführt werden. Die HAVAG stellte hier wieder extra Busse zum Transport der Bürger bereit. Um die erkrankten Patienten zu unterstützen, wurden die Feuerwehr Ammendorf, ein Fahrzeug der Südwache, zwei Busse der HAVAG sowie 10 Krankenwagen vom SEG in die Joachimstaler Straße alarmiert. Am Einsatzort stellte sich eine geringere Anzahl an nicht gehfähigen Bürgern dar. Nach Absprache mit der Einsatzleitung wurden die 19 Ammendorfer Kameraden aus dem Einsatz ausgelöst. Die Rückführung wurde von den Kräften der Südwache und der SEG erfolgreich durchgeführt.

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Feuer im leerstehenden Wohnhaus

Einsatznummer: 129, Datum: 30. Oktober 2011, Zeit: 12.23 Uhr - 12.40 Uhr, Ort: Robinienweg, Einsatzart: Wohnungsbrand


e11.10.30.01e11.10.30.02Pünktlich zur Mittagszeit hinderte die Kameraden eine Alarmierung am Genuss ihres Mittagessens. Dem Einsatzleitzentrum war ein Wohnungsbrand gemeldet worden und dieses alarmierte die Löschzüge der Berufsfeuerwehr Südwache und Ammendorf zum Einsatzort. Gleichzeitig mit unserem Eintreffen an der Einsatzstelle gab die Berufsfeuerwehr die Rückmeldung an die Leitstelle, dass es sich um ein Feuer geringen Ausmaßes in einem leerstehenden Hochhaus handelte. Sie brachten die Drehleiter zwecks Löschangriff von außen in Stellung und beorderten die 22 Ammendorfer Kameraden zurück zum Gerätehaus. In der fünften Etage hatten in einer Wohnung zwei Sofas gebrannt. Weiterhin wurde eine Heizkörperleitung beschädigt und Wasser trat aus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache ausgenommen.

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Katastrophenalarm nach Bombenfund

Einsatznummer: 124 - 125, Datum: 27. Oktober 2011, Zeit: 09.27 Uhr - 19.15 Uhr, Ort: Stadtgebiet, Einsatzart: Katastrophenalarm


e11.10.27.03e11.10.27.09

Am 27.10.2011 um 9.27 Uhr wurden wir mit dem Stichwort „SEG ALARM“ (Schnelleinsatzgruppe) alarmiert. Viele unserer Kameraden sprachen auf Grund der Alarmmeldung sofort mit ihren Arbeitgebern, die unsere Kameraden von der Arbeit für diesen Einsatz freistellten. Dafür großen Dank. Unsere Aufgabe war vorrangig der Stadtschutz,  da beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr im Einsatz waren. Der Stadtschutz wurde in unserem Gerätehaus durchgeführt. Gegen 13.30 Uhr wurde unser LF 8/6 (Löschgruppenfahrzeug) telefonisch vom Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) zum Bereitstellungsraum auf dem Hallmarkt beordert. Dort angekommen erfolgte eine Einweisung der Einheitsführer in die geplante Evakuierung, welche zügig durchgeführt werden musste. Da die Evakuierung bis 15.00 Uhr abgeschlossen sein sollte, machten wir uns auch umgehend auf den Weg zu den uns zugewiesenen Straßen. Sofort begannen wir mit der Maßnahme. Bei der Evakuierung trafen wir eine Frau in ihrer Wohnung an, die nicht selbsttätig gehen konnte. Durch unsere Einsatzkräfte wurde ein Rettungswagen bestellt, um die Frau in Sicherheit zu bringen. Im Anschluss der erfolgreichen Evakuierung fuhren wir wieder unseren Bereitstellungsraum an. Es erfolgte eine erneute Einweisung über den Absperrbereich um den Fundort der Bombe. Unser Fahrzeug fuhr zum neu zugewiesenen Stellplatz und sperrte für Fußgänger die Leipziger Straße, damit keine Personen mehr in den Gefahrenbereich laufen konnten.

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Brandgeruch zur Mittagszeit

Einsatznummer: 123, Datum: 23. Oktober 2011, Zeit: 11.47 Uhr - 12.15 Uhr, Ort: Vogelweide, Einsatzart: Rauchentwicklung


e11.10.23.03Pünktlich zum Mittagessen wurden die Ammendorfer Kameraden zusammen mit Teilen der Südwache zu einer Rauchentwicklung in die Vogelweide alarmiert. Ein HLF und die Drehleiter der Südwache waren bereits am Einsatzort als die 20 Kameraden mit vier Fahrzeugen am Einsatzort eintrafen. Die Lageerkundung wurde durch die Berufsfeuerwehr durchgeführt. Da nach intensiver Suche kein Brand oder Brandgeruch feststellbar war, verließen alle Einsatzkräfte wieder den Ereignissort.

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Verdächtiger Rauch

Einsatznummer: 122, Datum: 14. Oktober 2011, Zeit: 22.50 Uhr - 23.20 Uhr, Ort: Paul-Suhr-Straße, Einsatzart: Rauchentwicklung


e11.10.14Am späten Freitagabend rückten die Ammendorfer Fahrzeuge zusammen mit denen der Südwache zu einer Rauchentwicklung in einem Wohngebiet in der Ortslage Südstadt aus. Die genaue Herkunft konnte der Meldende nicht mitteilen. Bei Ankunft der insgesamt neun Feuerwehrfahrzeuge konnte vorerst keine Feststellung gemacht werden. Nach nochmaliger Rücksprache mit dem Anrufer schilderte er eine starke Verqualmung am nahegelegenen Netto-Markt. Die Ursache konnte nach intensiver Lageerkundung auf einen ausgelösten Pulverfeuerlöscher zurückgeführt werden. Unbekannte hatten sich vermutlich einen Spaß gemacht und den Feuerlöscher im Straßenbereich ausgelöst. Der Feuerlöscher konnte in einem benachbarten Vorgarten gefunden werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


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Hubschraubereinsatz in der Elsteraue

Einsatznummer: 121, Datum: 7. Oktober 2011, Zeit: 18.46 Uhr - 20.27 Uhr, Ort: Am Wasserwerk, Einsatzart: Hilflose Person


e11.10.07.04Bei Abenddämmerung wurde der Löschzug Südwache und die Ammendorfer Wehr zu einer vermutlich hilflosen Person auf einem Dach alarmiert. Angestellte und Saunabesucher des Spaßbades Maya Mare hatten Hilferufe aus dem Bereich der Elsteraue wahrgenommen. Bei Ankunft der Ammendorfer Wehr am Einsatzort wurde der Kontakt zum Anrufer hergestellt. Durch Mitarbeiter wurden wir in Empfang genommen und auf deren Betriebshof geleitet. Die dort wartenden Saunabesucher und Mitarbeiter schilderten uns ihre Wahrnehmung und zeigten den Bereich aus dem die Hilferufe gekommen waren. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr teilten sich die Trupps zur Personensuche in dem unwegsamen und morastigen Bereich auf. Wir brachten die Drehleiter in Stellung und kontrollierten das Naturgebiet von oben. Das Tanklöschfahrzeug fuhr die Freie Waldorfschule Nahe der Elsteraue an. Hier wurde ein weiterer Zeuge angetroffen, der diese Hilfeschreie bestätigte. Mehrere Polizeifahrzeuge und ein Rettungswagen standen am Einsatzort bereit. Zum Zeitpunkt der Rettungsaktion setzte die Dämmerung ein und die Rettungskräfte konnten fast nichts mehr sehen. In dem Naturgebiet verläuft die Weiße Elster. Die Möglichkeit, dass die Person beim Spazierengehen ins Wasser gestürzt sein könnte, war groß. Zur Unterstützung wurde ein Hubschrauber der Polizei angefordert. Dieser machte sich sofort auf dem Weg von Magdeburg nach Halle. Mit einer speziellen Wärmebildkamera und einem Suchscheinwerfer ausgestattet wurde im Einsatzverlauf der komplette Auenbereich kontrolliert. Die Polizei fuhr mit Lautsprecherdurchsagen durch die benachbarten Straßen, um nach Zeugen oder Hinweisen zu suchen. Eine Frau meldete sich bei der Polizei und gab den entscheidenden Hinweis zur Rettung der Person.  Die Angaben der Frau brachten eine Wende in diesem Fall.

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Verletzter nach Schlägerei

Einsatznummer: 120, Datum: 7. Oktober 2011, Zeit: 17.55 Uhr - 18.15 Uhr, Ort: Böllberger Weg, Einsatzart: Person in Notlage


blaulicht-adfFreitagnachmittag waren die Kameraden mit dem Tanklöschfahrzeug auf dem Weg von der Berufsfeuerwehr zurück nach Ammendorf ins Gerätehaus. Im Böllberger Weg lag eine verletzte Person auf der Straße und Fahrzeuge mit eingeschalteter Warnblinkanlage standen daneben. In der Annahme eines Verkehrsunfalls kümmerten sich die Kameraden um die verletzte Person und alarmierten den Rettungswagen. Die verletzte Person hatte mehrere blutende Wunden und klagte über starke Schmerzen im Brustbereich. Wir sicherten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Notversorgung des Patienten. Nach Angaben des Verletzten handelte es sich hier nicht um einen Verkehrsunfall. Vermutlich wurde der Verletzte von einer dritten Person angegriffen. Der Rettungsdienst übernahm den Patienten.
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