Einsätze 2012

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Einsatznummer: 33, Datum: 26. April 2012, Zeit: 21.40 Uhr - 22.55 Uhr, Ort: Georgi-Dimitroff-Straße, Einsatzart: Verkehrsunfall


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Wie wichtig das Absetzen eines Notrufes wirklich ist, hat sich für die Verletzten und Unfallhelfer am vergangenen Donnerstag bei einem Verkehrsunfall gezeigt. In der Georgi-Dimitroff-Straße Kreuzung Am Mühlberg ereignete sich gegen 21.15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Beteiligung von zwei PKW. Vermutlich wurde das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ übersehen, so dass ein PKW mit mäßiger Geschwindigkeit die Hauptstraße überquerte. Zwei auf der Hauptstraße fahrende Fahrzeuge fuhren genau zu diesem Zeitpunkt durch den Kreuzungsbereich. Das zweite Fahrzeug kam noch rechtzeitig zum stehen. Das vorrausfahrende kollidierte frontal mit dem anderen PKW. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der PKW über den Gehweg geschleudert, riss dabei ein Verkehrsschild um und kam in einem benachbarten Grundstück in der Toreinfahrt zum stehen. Das andere Unfallfahrzeug blieb mit Totalschaden und auslaufenden Betriebsflüssigkeiten im Kreuzungsbereich liegen. Wie durch ein Wunder waren die beiden Fahrzeugführer allein unterwegs und konnten die beiden Unfallfahrzeuge verletzt und mit der Hilfe der Unfallzeugen verlassen.

Eine verletzte Person rief den Notruf der Polizei und meldete den Unfall. Alle am Unfall beteiligten Zeugen und Helfer waren fest der Annahme, dass der Notruf abgesetzt wurde und das sofort Rettung am Unfallort eintrifft. Die verletzte und unter Schock stehende Person informierte zwar den Notruf, aber durch den Schock berichtete Sie wahrscheinlich nur über einen Schaden an ihrem Fahrzeug und das es ihr gut geht. Mit anderen Worten, wurde durch diese Meldung der Unfall normal aufgenommen. Die Streifenwagen waren zu diesem Zeitpunkt durch eine hohe Anzahl an Polizeieinsätzen gebunden, so dass der nächste freiwerdende Wagen zum Unfall fahren sollte. Zwischen zeitlich fuhren mehrere Fahrzeuge und ein Linienbus an dem Unfall vorbei und informierten sich über Verletzte. Scheinbar sah für die Helfenden alles geklärt aus und der Notruf war abgesetzt, wurde gesagt. Circa 15 Minuten nach dem Unfallgeschehen kam ein Kamerad der Ammendorfer Wehr vom Blutspenden und fuhr auf dem Nachhauseweg an dem Unfall vorbei. Pflichtbewusst informierte er sich über verletzte Personen. Augenscheinlich konnte er zwei verletzte Personen und auslaufende Betriebsstoffe an dem Fahrzeug erkennen. Nachdem die Verletzten mitteilten, dass Sie schon länger auf die Rettungskräfte warten, wollte der Kamerad eine Lagemeldung der Leitstelle zukommen lassen. Von dem Anruf an wurde der Unfall erstmals mit diesem Umfang erfasst. Niemand wusste bis jetzt von den verletzten Personen. Die Leitstelle alarmierte sofort den Rettungsdienst und die Ammendorfer Feuerwehr. Die Feuerwehrfahrzeuge waren zuerst am Einsatzort, so dass die Kameraden sich um die Betreuung der Verletzten kümmern konnten. Die Einsatzstelle wurde voll gesperrt und gesichert. Es wurde sich gewaltsam Zugang in den Motorraum des Fahrzeuges verschafft, um die Batterie abzuklemmen. Die Löschbereitschaft wurde Mittels Schnellangriff und Feuerlöscher sichergestellt. Am Einsatzort trafen zwei Rettungswagen ein, um die Patientenversorgung sicherzustellen. Die beiden Kraftfahrer wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus überführt. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen. Nachdem zwei Abschleppwagen die Unfallwracks abgeholt hatten, säuberte eine Straßenkehrmaschine die Fahrbahn. Gegen 23 Uhr waren die Kameraden wieder im Gerätehaus.

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