Einsätze 2012

Händelfest und großes Feuerwerk

Einsatznummer: 46, Datum: 9. Juni 2012, Zeit: 17.40 Uhr - 23.54 Uhr, Ort: Galgenbergschluch, Einsatzart: Absicherung Feuerwerk


e12.06.09.05Jedes Jahr locken die weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten Händelfestspiele weltweit zahlreiche Besucher an. Auch in diesem Jahr ließen sich etwa 45.000 Personen dieses Spektakel musikalischen Hochgenusses nicht entgehen. Wie in jedem Jahr fanden die Festspiele ihre klanglichen Höhepunkte an den letzten beiden Tagen. Während am Sonntag das Abschlusskonzert auf die Zuhörer und Zuschauer wartete, stand der Samstag unter dem Titel „Bridges to the Classics“. Wie das begeisterte Publikum mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen bestätigte, gelang es der Staatskapelle Halle, den Bands, Sängern und Soloinstrumentalisten unter der Leitung von Bernd Ruf bestens Brücken zur Klassik zu schlagen. Doch wann immer eine solche Vielzahl von Menschen auf engem Raum aufeinander trifft, ist dies mit besonderen Gefahren und Risiken verbunden. So muss zum einen beachtet werden, dass zu jeder Zeit eine rettungsdienstliche Versorgung gewährleistet ist. Zum anderen ist zu überprüfen, ob genügend Fluchtwege vorhanden und diese auch frei begehbar sind. Bei Abschuss eines großen Feuerwerks, muss selbstverständlich der Entstehung von Bränden durch herabfallende Feuerwerkskörper und Funkenflug vorgebeugt werden.

Für die Sicherheit aller Besucher sorgten an diesem Samstag der Stadtwehrleiter mit den Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena. Diese sicherten die ehemalige Stadtgärtnerei, die Abschussstelle des Feuerwerks sowie das Gelände rund um die Galgenbergschlucht ab. Nach einer Einsatzbesprechung mit dem Stadtwehrleiter, welcher die Einsatzleitung übernahm, fuhren das TLF das Gärtnereigelände und das LF zusammen mit dem MTF die Abschussstelle an. Vor Ort wurden vorsorglich die Wasserversorgungen zu den Fahrzeugen aufgebaut, Hydranten überprüft und der Trockenheitsgrad des Graslandes beurteilt. Währenddessen sorgte der Einsatzleiter dafür, dass alle benötigten Kräfte vollzählig ihre korrekten Standorte eingenommen hatten und nahm Kontakt zu dem verantwortlichen Feuerwerker auf. Mit diesem wurden der Verlauf des Konzerts und der Zündungszeitpunkt des Feuerwerks abgesprochen. Bis zur Zündung übernahmen wir für alle Einsatzkräfte die Versorgung mit Würstchen und Grilltalern, damit im Falle eines Falles frisch gestärkt eingegriffen werden konnte. Als das Konzert sich seinem Ende näherte und bei allbekannter Star-Wars-Musik das Feuerwerk begann, hatte sich der Einsatzleiter zum Feuerwerker begeben, um im Notfall direkt die Maßnahmen absprechen zu können. Der Abschuss der zahlreichen Leuchtbomben verlief ohne unerwünschte Vorkommnisse. Nach der Freigabe durch den Feuerwerker kontrollierten Trupps aller Wehren das Gelände auf Rauchentwicklungen und andere Anzeichen von entstehenden Bränden. Bei dieser Suche konnte keine Feststellung gemacht werden, weshalb die Besucher ungestört den letzten Klängen lauschen und wir unser Material wieder verstauen und die Heimfahrt antreten konnten.

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