Einsätze 2013

Werkhalle vom Brand zerstört

Einsatznummer: 14, Datum: 14. Februar 2013, Zeit: 12:15 Uhr - 16:50 Uhr, Ort: Hohe Straße, Einsatzart: Brandeinsatz


e13.02.14Heute Mittag kam es gegen 11.40 Uhr zu einem Großbrand in einer Lagerhalle im Ortsteil Ammendorf. Die Lagerhalle in der Hohen Straße wurde von verschiedenen Mietern genutzt und diente unter anderem als Lagermöglichkeit und Hobbywerkstatt für Fahrzeuge. Laut Polizeiinformationen befand sich ein 30-jähriger Mann zum Zeitpunkt des Brandausbruches vor Ort und wurde durch das Feuer an der Hand verletzt. Der Verletzte befindet sich zur Behandlung in einem städtischen Krankenhaus. Die sofort alarmierten Feuerwehren konnten eine starke Rauchsäule auf der Anfahrt erkennen. Die erste Lageerkundung ergab einen Vollbrand in der ca. 50x30 Meter großen Werkhalle. Die Flammen schlugen bereits aus mehreren Fenstern. Zwei weitere Löschfahrzeuge der Hauptwache sowie die Kameraden der Ammendorfer Feuerwehr wurden nachalarmiert. Die FF Büschdorf und Passendorf stellten in Zwischenzeit den Stadtschutz sicher, um die entblößten Wachen  zu ersetzten. Aufgrund der in der Halle brennenden Materialien sowie mehrerer brennender PKW war die Brandbekämpfung eine Schwerstarbeit für alle Einsatzkräfte. Die enorme Hitzeentwicklung und der dichte Brandrauch machten die Orientierung in dem für uns unbekannten Objekt zur Herausforderung.  Über zwei Einsatzabschnitte und mehrere Angriffsvarianten rückten wir dem Feuer auf die Pelle. Die Berufsfeuerwehr hatte Extremes zu leisten. Dies sah man dann auch an den Gesichtern und der verschmutzten Einsatzbekleidung der Kollegen und Kameraden.

Die Feuerwehr Ammendorf rückte mit drei Löschfahrzeugen und einem privaten PKW zur Einsatzstelle aus. So mussten im Einsatzverlauf von den 16 ammendorfer Einsatzkräften zehn Kameraden unter Atemschutz arbeiten. Die Einsatzaufgaben waren sehr vielfältig. So wurden von uns zwei große Nachbarräume geöffnet, kontrolliert und mit dem Überdruckbelüfter entraucht. Wir brachten elf Motorroller in Sicherheit und schoben diese aus der Halle auf Parkfläche. Im Innenangriff wurden Dachbalken mit einem C-Rohr abgelöscht und Wände gekühlt. Währenddessen nahm ein Trupp über die Drehleiter die Dachhaut auf, um so an die brennenden Dachbalken zu gelangen. Bei den Kontrollen wurden mehrere Propangasflaschen aus dem Gefahrenbereich entfernt. Die Mieter und Eigentümer der jeweiligen Hallenabschnitte wurden durch die Polizei verständigt und begaben sich auch zum Einsatzort. Bei der Betrachtung der Überreste der Halle brach eine Frau unter Tränen zusammen. Nach fast vier Stunden schwerer Arbeit konnten wir zum Gerätehaus zurück fahren. Die Restlöscharbeiten nahmen noch Stunden in Anspruch.

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