Einsätze 2013

Sieben Verletzte nach Brand im Wasserwerk

Einsatznummer: 100, Datum: 30. August 2013, Zeit: 19:14 Uhr - 21:05 Uhr, Ort: Merseburger Straße 554, Einsatzart: Einsatzübung


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In dem Wasserwerk an der B91, Merseburger Straße, ereignete sich am späten Freitagabend eine Katastrophe, bei der insgesamt sieben Mitarbeiter des Wasserwerkes verletzt wurden. Bei routinemäßigen Wartungsarbeiten an der Pumpen- und Filtertechnik kam es den Mitarbeitern zufolge zu einem Brand, der nach einem lauten Knall ausgebrochen war. Ein verantwortlicher Schichtleiter, der sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Gebäudes aufgehalten hat, informierte umgehend die Feuerwehr. Daraufhin wurde der Abschnitt Süd mit den Wehren aus Ammendorf, Büschdorf und Kanena alarmiert. Auf der Anfahrt zum Einsatzort wurden wir auf der B91 von einem winkenden Mitarbeiter auf die Einfahrt und das betreffende Objekt aufmerksam gemacht. Das weiträumige Gelände und die großen Hallen brachten anfangs Verwirrung über die Fahrzeugaufstellung und den Angriffsweg. Als das Einsatzleitfahrzeug der büschdorfer Kameraden eingetroffen war, konnte die Einsatzleitung effektiv arbeiten und die alarmierten Kräfte in mehrere Abschnitte einteilen.

Die Einsatzkräfte aus Büschdorf waren die ersten, die das Objekt betraten und eine erste Lage erkunden sollten. Das Objekt ersteckte sich über mehrere aneinander liegende Hallen, die unterkellert waren und sich über mehrere Ebenen nach oben erstreckten. Die kanenaer Kameraden erkundeten die Zugangswege und bauten die Wasserversorgung mit auf. Die nächstgelegene Wasserentnahmestelle war dutzende Meter entfernt, so dass es Zeit brauchte, bis das Wasser stabil anlag. Die ersten Trupps meldeten aus dem Inneren des Gebäudes den Fund von drei Personen. Diese befanden sich in den oberen Ebenen und sind durch die Erschütterungen während der Explosion herabgestürzt.  Mehrere Trupps retteten die Verletzten aus der Zwangslage und übergaben diese dem Rettungsdienst. Parallel wurde nach dem Brandherd gesucht. In einer der Halle im rechten Abschnitt konnte hinter einer Stahltür der Brandherd und eine starke Rauchentwicklung entdeckt werden. Die 15x20 Meter große Halle wurde von zwei Vierer-Trupps der ammendorfer und kanenaer Wehr durchsucht. Trotz geringer Sichtweite und vielen Hindernissen gelang es den Trupps vier Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten. Die Halle teilte sich in zwei Geschossebenen auf. Eine genaue Absprache unter den Trupps und gesicherte Rückzugswege waren hier enorm wichtig. Nach gut einer Stunde waren das Feuer gelöscht, die Räume belüftet und alle Personen gerettet. Gleich im Anschluss der Abschnittsübung informierten die Beobachter der Berufsfeuerwehr und der Stadtwehrleiter die Einsatzkräfte über deren Einschätzung. Die vorgehenden Trupps sind sehr gewissenhaft und taktisch richtig vorgegangen. Die kleinen Vorkommnisse bei der Kommunikation und der Funkführung wurden zur Verbesserung vorgeschlagen.  Lobend wurde den rund 50 Einsatzkräfte der drei Wehren und den Vorbereitern dieser Einsatzübung gedankt. Bei einem gemeinsamen Essen im Gerätehaus der ammendorfer Wehr tauschten sich die Einsatzkräfte ihre Erfahrungen aus.

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