Einsätze 2014

Starke Rauchentwicklung durch Brand in Lagerhalle

Einsatznummer: 29, Datum: 18. April 2014, Zeit: 16:12 Uhr - 18:02 Uhr, Ort: Böllberger Weg, Einsatzart: Brandeinsatz


e14.04.18.19Auf einem nicht genutzten Betriebsgelände im Böllberger Weg, brannte es am Freitagnachmittag in einer leerstehenden Fabrikhalle. Da die Berufsfeuerwehr durch mehrere Einsätze gebunden war, rückten die Einsatzkräfte aus Kanena und Ammendorf aus. Auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden und so bestätigte sich die Lage auf Sicht. Selbst die Disponenten in der Leitstelle in Halle-Neustadt konnten die Rauchschwaden erkennen. Wenige Minuten nach Alarmierung erreichte der Ammendorfer Löschzug die Einsatzstelle. Der bereits eingetroffene Einsatzleitdienst der Hauptwache informierte über die Lage und eine mögliche Wasserentnahmestelle. So wurde unser Tanklöschfahrzeug im Bereich des Böllberger Weges zur Wasserversorgung aufgestellt und die restlichen Fahrzeuge in der Nähe des Objektes. Die Wasserversorgung wurde hergestellt und mehrere Trupps rüsteten sich mit Atemschutz aus. Den Zugang verschafften wir uns mittels Steckleiterteilen über einen Zaun.  Die eingetroffene Verstärkung aus Kanena unterstützte im Einsatzverlauf mit weiteren Atemschutztrupps und beim Aufbau an der Einsatzstelle. Unter Vornahme eines Hohlstrahlrohres kämpfte sich der Angriffstrupp durch die Rauchschwaden zum Brandherd.

Die Lage war anfangs unklar, da in dem Brandobjekt durch den Rauch schlechte Sichtverhältnisse herrschten. Nachdem die Flammen niedergeschlagen waren, konnte der Brand von Unrat, Altreifen und Sperrmüll erkundet werden. Zwei weitere Trupps, einer aus Ammendorf und einer aus Kanena, mussten unter Atemschutz unterstützen, um das dicht gelagerte Brandgut mit Schaufeln zu zerteilen. In Zwischenzeit wurden das Umfeld der Einsatzstelle und angrenzende Gebäude durch Ammendorfer und Kanenaer Einsatzkräften untersucht. Es konnten keine weiteren Brände oder Personen festgestellt werden. Unsere Drehleiter wurde in Stellung gebracht und ein Kanenaer Trupp verschaffte sich einen Überblick der Brandausbreitung im Dachbereich. Die Einsatzkräfte wurden zusätzlich durch die marode Substanz des Gebäudes gefährdet. Zum einen könnten sich lose Dachteile lösen und zum anderen könnten Einsatzkräfte in Schächte oder Gruben stürzen. Durch das bedachte Vorgehen der Trupps wurde der Einsatz ohne Vorkommnisse abgearbeitet. Benachbarte Hallen und das Brandobjekt selbst, wurden mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Einzig ein paar Glutnester in einem Versorgungsschacht mussten noch aufwendig abgelöscht werden. Der Einsatz dauerte über eine Stunde an. Die eingesetzten Einsatzkräfte, mit Ausnahme des A-Dienstes, Polizei und Rettungsdienst,  bestanden nur aus Freiwilligen Feuerwehrleuten. Es konnte eine perfekte Zusammenarbeit der beiden Wehren festgestellt werden. Die auch in den Reihen der ehrenamtlichen Brandschützern ständige und gute Ausbildung wurde angewandt und umgesetzt. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

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