Einsätze 2016

Feuer im Plattenbau, mehrere Personen eingeschossen – Einsatzübung für den Ernstfall

Einsatznummer: 47, Datum: 30. April 2016, Zeit: 10:02 Uhr - 14:18 Uhr, Ort: Braunschweiger Bogen, Einsatzart: Einsatzübung


e16.04.30.079Am Samstag führten Einsatzkräfte der Feuerwehr Halle, des DRK, der Abulance Merseburg, des ASB und des Betreuungszuges des DRK der Stadt Halle eine gemeinsame Einsatzübung im Bereich „MANV – Massenanfall von Verletzten“ durch. Im Braunschweiger Bogen, in der Ortslage Halle-Neustadt, diente ein leerstehender Plattenbau als Einsatzort und Übungsmöglichkeit. In der Übung mit eingebunden waren rund 50 Studenten, die als Verletztendarsteller unterstützten und im Vorfeld realistisch geschminkt wurden. Bei dieser Übung wurden die Brandbekämpfung, die Patientenrettung, der Patiententransport und der Aufbau sowie die Behandlung der Verletzten im Behandlungsplatz geprüft. Bei diesem Szenario brannten zwei nebeneinanderliegende Wohnungen im 4. Obergeschoss. Der Brandrauch, der von Nebelmaschinen erzeugt wurde, breitete sich rasch in den betroffenen Bereichen aus.

Zur gleichen Zeit feierten die Studenten im 5. Obergeschoss eine ausgiebige Party. Leider bemerkten die Feiernden erst zu spät, was sich nur eine Etage tiefer ereignete. Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten war klar, dass es sich hier um keinen einfachen Einsatz handeln wird. Dichter Rauch zog aus den Fenstern. Der Einsatzleiter bildete verschiedene Einsatzabschnitte. So übernahmen die Ortswehren Nietleben, Büschdorf und Lettin die Aufgabe der Brandbekämpfung und die Evakuierung der im Haus befindlichen Personen. Die Ortswehren Ammendorf, Kanena sowie Reideburg errichteten den Behandlungsplatz mit allen Zelten, Krankentragen und sämtlicher Ausstattung der Zelte. Weiterhin übernahmen die Kameraden den Transport der Verletzten außerhalb des Gefahrenbereiches. Auf der Rückseite des Gebäudes sprangen zwei Personen vor Angst aus dem Fenster. Weitere flüchteten sich über das Treppenhaus auf das Dach. So mussten die Führungskräfte einen kühlen Kopf bewahren und die Einsatzbefehle nach der Dinglichkeit der Einsatzaufgaben genau durchdenken. Nachdem der Brand von den vorgehenden Trupps gelöscht wurde und eine Ausbreitung des Rauches und der Flammen ausgeschlossen waren, konnte sich nun um die Evakuierung der restlichen Personen aus dem Gebäude gekümmert werden. Alle gehfähigen Personen wurden durch das belüftete Treppenhaus nach unten geführt. Der Rest musste mühevoll durch das enge Treppenhaus getragen werden. Das war eine körperliche Anstrengung für die Retter. Schließlich trugen die Einsatzkräfte noch einige Kilogramm an Ausrüstung mit sich rum. Durch die vielen Rettungsdientkräfte wurden die Patienten gesichtet, nach Dringlichkeit behandelt und in die jeweiligen Krankenhäuser überführt. Am Ende der Übung stand neben einer kurzen Auswertung vom Einsatzleiter und ein leckeres Mittagessen vom Betreuungszug auf dem Tisch. Jede Einsatzkraft hat im Nachgang dieser Übung viele neue Erkenntnisse und Erfahrung mit nach Hause nehmen können.

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