Jugend aktuell

Planspiel statt trockene Theorie

ja13.04.07.06In den kalten und ungemütlichen Wintermonaten die praktische Ausbildung mit der Jugendfeuerwehr durchzuführen, stellt oft eine große Herausforderung dar. Langanhaltende Schneefälle und Temperaturen um den Gefrierpunkt durchkreuzten die Pläne der Ausbilder und forderten zum raschen Umdisponieren. Bereits Anfang März sollten die Jugendlichen den Löscheinsatz im Freien trainieren. Doch daraus wurde erst einmal nichts. Um aber den Stoff praxisnah zu vermitteln, inszenierten die Ausbilder ein Planspiel auf dem Papier. Mit ein paar Ideen, kleinen Handgriffen und jede Menge Ausdauer waren aus einer Flut von Bildmaterialien und einer Rolle Zeichenpapier mehrere Löscheinsätze vorbereitet. Es bedurfte noch etwas Mal- sowie Schneidarbeiten und schon waren ein Papierkorb- und ein PKW-Brand auf Papier gezeichnet. Die Jugendlichen bekamen nun die Chance, bereits Gelerntes einmal auf eine andere Art anzuwenden. Ausgerüstet mit jeweils einem farbigen Stift skizzierten die in Trupps eingeteilten Kameraden ihren Weg zum Brandobjekt richtig ein und ordneten gleichzeitig die benötigten Armaturen entsprechend ihrem Einsatzbefehl zu.

Die Jugendlichen waren so begeistert, dass eine Auswertung des ersten Szenarios nicht schnell genug gehen konnte. Sogleich sollte der nächste Einsatz folgen. Doch diesmal war es nicht so einfach. Beim PKW-Brand mussten sie sich etwas mehr anstrengen. Auch diese kniffelige Aufgabe meisterten die Jugendlichen mit ein oder zwei Abstrichen hervorragend. Kleine Schwächen berichtigten die Jugendlichen oft selbst. Die Ausbilder ergänzten die Erläuterungen lediglich und gaben ihnen ein paar wichtige Hinweise mit auf den Weg, denn zu viel zu berichtigen gab es nicht. Den Kindern bereiteten diese Art der Ausbildung so viel Spaß, dass kaum noch Zeit blieb den Geburtstagskuchen eines Kameraden aufzuessen.

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