Ausbildung

Bootsausbildung auf dem Raßnitzer See

a16.07.26Die hochsommerlichen Temperaturen ermöglichten uns am Freiatg eine Ausbildung auf dem Raßnitzer See, dessen Entstehung auf einem alten Braunkohletagebau beruhte. 1998 war die Sanierung der Grube abgeschlossen. Der See, verbunden mit dem Wallendorfer See, speiste sich aus den Fluten der Weißen Elster. Dank dieser Entwicklung konnten wir den Umgang mit dem Rettungsboot auf einem dafür geeignetem See wie diesem trainieren. Die letzten verbliebenen Badegäste erlebten staunend, wie wir den Umgang mit den beiden Rettungsbooten übten. Neben dem Retten von über Bord gefallenen Personen, standen auch das richtige Manövrieren und Wenden des Steuermannes sowie das Verhalten der Mannschaft auf dem Plan. Wir wiederholten den Unterschied zwischen Steuerbord und Backbord (rechts oder links), Personen aus dem Wasser holen und mit dem Rettungsring umgehen. Wichtig bei all diesen Dingen ist, dass die Mannschaft mit dem Steuermann zusammenarbeitet und für ihn nach schwimmenden Personen, Bojen oder anderen Wasserfahrzeugen Ausschau hält und bei Gefahr über Steuer- oder Backbord die Lage sofort bekannt gibt. Im Anschluss erfrischten wir uns noch ein wenig im See, schwammen ein paar Runden und philosophierten noch über das eine oder andere mögliche Manöver. Mit den gesammelten Eindrücken und gebündelten Informationen fuhren wir geschlossen zurück zum Gerätehaus zurück. Es bereitete uns jede Menge Freude und war eine lohnende Abwechslung. Bei den beiden Ausbildern bedanken wir uns für die hervorragende Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Trainings. Lobenswert waren auch die Kameraden, die den Ausbildern mit Neugier und Wissensdurst folgten. Gleichzeitig bedanken wir uns bei der Ortswehr Büschdorf, die uns für diesen Dienst ihr Rettungsboot zur Verfügung stellten. Damit war es möglich mit 16 Kameraden gleichzeitig zu trainieren. Auf ein Rettungsboot dürfen maximal 8 Personen. Einige Kameraden fuhren am Folgetag nochmal mit ihren Familien an den Raßnitzer See, um zu baden, zu planschen und sich zu erholen. Ausbildungen wie diese lassen das Feuerwehrleben spannend bleiben.

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