Ausbildung

Ausbildung in luftiger Höhe

a16.11.08.01a16.11.08.02Nicht immer können uns andere Rettungsdienste im Einsatz behilflich sein, wie die Höhenrettung, das DRK oder das THW. Oft muss die Feuerwehr mit den eigenen Mitteln schnell und sicher handeln. Damit aus Unerfahrenheit allmählich Routine wird, übten wir mit der Drehleiter zu hantieren. Dies ist nicht immer so einfach, wie wir uns das vorstellen. Um in einer prekären Situation auch wirklich einigermaßen sicher auftreten zu können, bedarf es viel Übung. Denn wir wissen nie, was uns am Einsatzort erwartet. In der vergangenen Woche übten wir also folgendes Szenario durch: Auf einem Dach ist eine Person misslich verletzt und muss von dort aus gerettet werden, um zum nächstgelegenen Krankenhaus transportiert werden zu können. Am Einsatzort traf also zunächst nur die Feuerwehr ein.

Im realen Leben ist jetzt Schnelligkeit gefragt. Über die Drehleiter erkundete zunächst der Angriffstrupp die Lage auf dem Dach, forderte Verstärkung ein und „rettete“ zusammen mit dem zweiten Rettungstrupp den hilflosen Dammi ohne größere Zwischenfälle. Dass auch bei einer Übung nicht Alles ideal verläuft, ist keine Seltenheit, aber auch kein Verbrechen. Schließlich dient der wiederkehrende freitägliche Dienst zum Schulen. Ein paar Kleinigkeiten waren schlichtweg übersehen wurden, z. B. Handlampen mitzunehmen. Auch die Krankentrage ließ sich nicht ganz routiniert am Korb befestigen. Hier war einfach ein wenig mehr Geschick und Erfahrenheit im Umgang mit der Technik gefragt. Der Dammi nahm es gelassen und schwieg zu der Angelegenheit. Als alle wieder am Boden sicher standen, wiederholten wir die einzelnen Schritte am Korb der Drehleiter. Schließich kommen auch Feuerwehrleute einer freiwilligen Wehr nicht täglich mit der DLK in Berührung, um Personen aus luftiger Höhe zu befreien. Aber bestenfalls lernen wir aus den Fehlern, um es im wirklichen Einsatz besser auszuführen. Im Anschluss fuhren wir geschwind zum Gerätehaus und ließen uns das spätere Abendessen während der Freizeitplanung schmecken.

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