Allgemeine Veranstaltungen

Straßenfest im Kollenbeyer Weg

sfk01sfk02Am Samstag den 16. Juni 2007 fuhren Kameraden zum Straßenfest in den Kollenbeyer Weg. Sämtliche Anwohner feierten nun schon zum 5. Mal die traditionelle "KOLLE". Jeder trug seinen Anteil zu diesem gelungenen Fest bei.

Als Im vergangenen Jahr, beim Ersten Straßenfest, der Gedanke geboren wurde, der Geschichte der „Kolle" in Form einer Festzeitung Gestalt zu geben, wußte ich nicht, wie interessant es war, auf Spurensuche zu gehen. Ich freute mich zunächst nur, dass es die Jungen Hinzugezogenen" waren, die ihr Interesse an Gemeinsamkeit durch die Organisation des Straßenfestes zeigten. Wir hier geborenen schwelkten beim Glas Wein in Erinnerungen und fanden das Interesse der „Neuen" super. So entstand die Idee zu einer Zeitung. Auf Spurensuche wurde die Geschichte der Straße konkret. Sich vertiefen in alte Dokumente und Bilder brachte vielfältige Gesichter des Lebens in dieser Straße zu tage. Armut der Ersten Anwohner, unserer Elterngeneration, die durch die Arbeitslosigkeit hier zusammengeschweißt und in großer Gemeinschaftlichkeit und Solidarität lebten. Wir, die erste Generation der hier Geborenen, die durch die Nachkriegsjahre im gemeinsamen Tun und nachbarschaftlichen Leben zusammengeführt worden. Das Heranwachsen unserer Kinder in der DDR, die immer wieder gern in die „Kolle" kommen, weil sie hier immer noch zu Hause sind. Kleine Nachbarschaftsstreite, die der Alltag und Verschiedenheit der Menschen so mit sich bringen, waren nicht so wesentlich, dass man darüber die freundliche Begegnung vergessen hätte. Immer richteten die Bewohner sich darin ein, immer gab es den Gegebenheiten entsprechend Veränderungen, aber immer waren die Menschen dieser Straße tolerant und an einander zugewandt. 76 Jahre hat das Leben in dieser Straße Geschichte geschrieben. Drei Generationen bisher erlebt. Vielleicht hilft es den neu Hinzugezogenen die Vergangenheit anzunehmen und sich auch „ein Stück Kolle" zu fühlen. Wie anders ist jede Zeit, aber immer sind es die Menschen, die diese Beziehung so oder so gestalten. Auch unter den Bedingungen des nun gewonnenen Privateigentums sollte uns das gelingen. Eines ist den Bewohnern immer geblieben, der Wunsch nach Feiern, so gab es vor vielen, vielen Jahren Straßenfeste und nur weil die „Alten" davon erzählten beschlossen die „Neuen" nach vielen, vielen Jahren ein Straßenfest zu organisieren. Eine Idee war geboren die Umsetzung sollte einige Jahre dauern. Oft diskutierten wir über ein Straßenfest aber immer haben wir dies so lange getan bis der Sommer vorbei war. und Im Herbst nahmen wir uns vor nächstes Jahr wird es so weit sein. Im Vertrauen, es hat wirklich 3 Jahre gedauert, bis es geschah: Wie saßen beieinander und sprachen immer über ein Straßenfest, wenn da nicht einer kurz entschlossen zum Kalender griff und sagte: "Jetzt machen wir einen Tag aus!" Mit einem mulmigen Gefühl, aber auch mit einem festen Willen, fingen wir an zu handeln.

- die Genehmigung wurde eingeholt - Verkehrsschilder wurden besorgt
- 100 Würste und 100 Brötchen
- 3kg Knüppelkuchenteig
- 5 Kästen Bier, 4 Karton Wein
- Kaffee und Kuchen
- Bierzeltgarnituren aufgestellt

14.00 Uhr es war so weit voller Hoffnung saßen wir die Neuen auf unseren Stühlen und keiner kam! Gegen 14.30 Uhr fingen wir an zu überlegen, was wir mit den ganzen gekauften Sachen machen. Gegen 15.00 Uhr kam die Kolle in Bewegung. Die Tische füllten sich, und ein Hauch von früher überkam uns. Wir hatten uns nicht getäuscht, alle kamen sie und die Kinder konnten wieder auf der Straße spielen, Eltern unterhielten sich angeregt, jung und alt kamen sich näher es wurde ein Erfolg.
(Auszug aus der Zeitung Die "Kolle", Ausgabe 1, Jahrgang 2004)

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So war es auch an diesem Tag. Die zahlreichen Kinder und Jugendliche standen begeistert an unserem Löschfahrzeug. Mit einer Kübelspritze versuchten sich Jung und Alt beim Flaschen schießen. Mit einer Fahrzeug- und Technikpräsentation wurden die Gäste über die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr informiert. Im Anschluss spielten unsere Kameraden gegen die Kinder Basketball. Wir möchten uns bei den Bewohnern des Kollenbeyer Weg recht herzlich für die Gastfreundschaft und die leckere Bewirtung bedanken.

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